Naturschwerpunkt "Wilpenloch" in Diedelsheim

Helfer des AK Jeremias bepflanzen neue Fläche entlang Hochwald

Nach Borgenten-Quelle, Mulde und Kohlplatte ist das Milpenloch der letzte Naturschwerpunkt, der von uns mit Hilfe unserer aktiven Mitglieder und durch die große Unterstützung durch die Stadt Bretten umgesetzt wurde.

 

Beim Wilpenloch handelt es sich um einen Geländestreifen von 150 Meter Länge und 10 Meter Breite entlang dem Hochwald "Buchwald".  Der Übergang von Feld auf Wald sollte nicht direkt, sondern als artenreicher Waldsaumübergang mit niederen, dann mittelhohen und hohen Sträuchern zum Hochwald gestaltet sein.  Solch ein gleitender Übergang bietet viele Vorteile für Insekten und Vögel. Auch können kalte Winde nicht ungebremst in den Wald strömen.

Sträucher und Bäume zu pflanzen, Totholz bereitzu- und Zäune zum Schutz vor Wildverbiss aufzustellen gehörten zu den Arbeiten, die erledigt wurden.
Sträucher und Bäume zu pflanzen, Totholz bereitzu- und Zäune zum Schutz vor Wildverbiss aufzustellen gehörten zu den Arbeiten, die erledigt wurden.

Alle Positionen wurden nach den folgenden Kriterien verwirklicht. Eine Aufwertung inmitten der Landwirtschaftsfläche ist nicht zielführend, deshalb ist der Waldanschluß, wenn irgend möglich, mit einer Quelle für den Aufbau einer artenreichen Naturvielfalt wichtig.

 

Dementsprechend haben wir die Flächen ausgesucht und dann die Stadt gebeten diese Flächen zu kaufen. Das Land Baden-Württemberg hat große Flächen in Diedelsheim. Wir haben der Stadt vorgeschlagen von diesen zwei bis drei Hektar, Teilflächen für Naturschwerpunkte zu kaufen. Dies hat die Stadt Bretten gemacht und uns dann die Planung und Organisation überlassen.

 

Es ist klar, dass sich solche Projekte nur mit einem langen Atem verwirklichen lassen. Eine neue Vermessung, der Kauf und dann das Abstecken der Flächen sind zeitaufwendige Maßnahmen. Nach der eigentlichen Pflanzung sind immer weitere Nacharbeiten notwendig.

 

Wie jetzt im Wilpenloch müssen wir umgehend die Neupflanzung wässern. Die Trockenheit 2018 war so groß, dass wir nur mit dem Erdbohrer die Pflanzlöcher in den Boden brachten. Der Arbeitskreis Jeremias hat hier die Umsetzung geleistet. Unter der Leitung von Martin Alber haben Otto Bühler, Bernd Diernberger, Norbert Fleischer, Gerhard Fritz und Rolf Ochner eine große Leistung vollbracht.

 

Für diesen Einsatz zu Gunsten kommender Generationen herzlichen Dank!

 

 

Gerhard Fritz