NABU Bretten
Lebhaftes treiben an Futterstellen
Um zu überleben, müssen die meisten Singvögel zwischen einem Fünftel und einem Viertel ihres Körpergewichts aufnehmen. Darum ist in der kalten Jahreszeit mit den kurzen Tagen, Futtersuche die wichtigste Aktivität der Vögel. Zwischen 75 % (Kohlmeisen) und 100% (Wintergoldhähnchen) der hellen Tagesstunden werden mit Nahrungssuche verbracht.
NABU Beobachtungstipp [+]
Schlafkolonie in hohen, dichten Nadelbäumen in der Nachbarschaft des Menschen mitten in der Stadt
Brettener Nachrichten 30. Dezember 2011
Franz Lechner
Sie leben mitten unter uns, aber wo, das weiß niemand so genau. „Wir Ornis sind halt meist in der freien Natur unterwegs", räumt auch der profilierte Ornithologe vom Regierungspräsidium Karlsruhe Ulrich Mahler ein, dass selbst er nicht weiß, wo die große Eule mit den auffälligen Federbüscheln auf dem Kopf überall ihre winterlichen Schlafkolonien hat. Waldohreulen haben jedenfalls eine ungewöhnliche Angewohnheit: Während der kalten Jahreszeit rücken sie eng zusammen.
Der Winter macht die Waldohreule zum sozialen Wesen [+]

Einst aus Pelztierfarmen ausgerissen, gehöhren Nutrias mittlerweile zum heimischen Tierbestand
Brettener Nachrichten 10. Dezember 2011
Franz Lechner
Ein struppiger weißer Bart, viel zu lange Fingernägel und karottengelbe Zähne - Nutrias sind ein ungewöhnlicher Anblick. Wer den bis zu neun Kilogramm schweren und mit Schwanz bis zu einem Meter langen Tieren begegnet, der ist beeindruckt. Und begegnen kann man den ungewöhnlichen Tieren auch in der Brettener Region immer häufiger.
Gast aus Südamerika in der ökologischen Nische [+]
Beobachtungstipp
Besonders die unbefiederte, weißliche Schnabelwurzel bei den Altvögeln, unterscheidet die Saatkrähe von der ansonsten sehr ähnlich aussehenden Rabenkrähe. Das Gefieder ist schwarz bis metallisch blau schimmernd. Der Kopf mit seiner steilen Stirn wirkt kantig. Ander als bei der Rabenkrähe, steht das Bauch- und Schenkelgefieder vorwiegend locker ab.
Die Saatkrähe [+]
Der schlaue Vogel von nebenan
Auf den ersten Blick, erscheint das Federkleid der etwa taubengroßen Dohle schwarz. Erst bei näherer Betrachtung fallen die schillernden Farben auf, die vom Sonnenlicht reflektiert werden. Nacken und Hinterkopf sind grau. Weil ihr schwarzes Gefieder mit der grauen „Kapuze" der Kleidung von Dorfpriestern ähnelte, erhielt die Dohle den Beinamen monedula, das „Mönchlein". Auffällig sind ihre hellblauen bis weißen Augen. Jungvögel tragen ein leicht bräunliches Federkleid.
Dohle: Vogel des Jahres 2012 [+]
Ornithologe Görze über die Auswilderung der Steinkäuze
Brettener Nachrichten 27. September 2011
Franz Lechner
Auch rund um Bruchsal war - wie jetzt in Bretten - der Steinkauz fast verschwunden. Westlich von Bruchsal in der Rheinebene hat es der regionale Naturschutzverein „Lebendiges Biotop" aber geschafft, in fünf Jahren drei neue Paare anzusiedeln. Wie die Naturschützer diesen ungewöhnlichen Erfolg erreicht haben, das erzählt Hans-Jürgen Görze, Ornithologe und Initiator des Bruchsaler Steinkauzprojekt.
